Geschichte
1907-1928
Beginn einer österreichischen Erfolgsgeschichte
Paul Blagusz
Paul Blagusz wird am 13. Jänner 1907 in Unterpullendorf geboren. Er besucht zwei Klassen der ungarischen Volksschule. Als sein Vater stirbt, geht er als Hirtenbub in die Bucklige Welt und lernt dort die deutsche Sprache.
Ab seinem 11. Lebensjahr arbeitet er auf einem Gutshof in Pöttsching und beginnt, Landesprodukte aus dem damaligen Ungarn am Wiener Neustädter-Markt anzubieten. Im Juni 1926 erhält Paul seine eigene Berechtigung zum „Handel mit Eier, Butter, Geflügel, Wildbret, Obst und Schwammerl."
Mit dem Zug bringt er Waren aller Art auf den Wiener Naschmarkt. Der Transport ist mühsam und beschwerlich. Noch im selben Jahr gelingt ihm die Anschaffung eines Lkw, Type Perl. Da auch andere Händler mit ihm fahren wollen, beginnt er regelmäßige Transporte nach Wien zu organisieren.
1929-1938
Fordernde Gründerjahre
Blagusz
Am 19. April 1929 erhält Paul Blagusz die Konzession zur Ausübung des Lohnfuhrwerkgewerbes. Aus dem Händler wird der Transportunternehmer Blagusz.
Langsam verankert sich das Burgenland als österreichisches Bundesland in das Bewusstsein der Menschen. Viele Burgenländer wandern aus, da sie im Grenzland keine Arbeit finden. Paul Blagusz und sein Bruder Stefan bleiben jedoch und bauen gemeinsam das Unternehmen auf. Mit zwei Lastkraftwagen transportieren sie Menschen, Tiere, Möbel und Waren. Die Fahrten verlaufen oft abenteuerlich und lange: So dauert die Fahrt von Oberpullendorf nach Wien noch sieben Stunden.
1932 besteht der Fuhrpark aus drei Lkw (Typen Perl, Austro Fiat und Gräf ). Ein Perl L 6, mit festem Autobusaufbau und Kurbelfenster, wird für die ersten Ausflugsfahrten eingesetzt. Das Unternehmen übersteht die schwierige Wirtschaftslage und wird zu einem wichtigen Verkehrsträger für den Bezirk Oberpullendorf.
Im Juli 1935 erhält Blagusz die Konzession zur „Ausgabe von Fahrkarten für Kraftwagenfahrten und zur Veranstaltung von Gesellschaftsreisen mit solchen". Damit ist der Grunstein für das Reisebüro gelegt.
1939-1945
Düstere Kriegsjahre
1939 zieht die Deutsche Wehrmacht alle Fahrzeuge ein. In den folgenden Kriegsjahren stehen die Räder still.
1942 gelingt es, drei Lastwägen fahrbereit zu machen, um sie für dringend benötigte Transporte einzusetzen. Russische Truppen marschieren 1945 ein, sie beschlagnahmen und konfiszieren alle Fahrzeuge.
1946-1956
Mit ganzer Kraft beim Wiederaufbau
Die Zukunft sieht Paul Blagusz im Linienverkehr:
Er stellt ein Ansuchen um die erste Konzession für den regelmäßigen Kraftfahrlinienverkehr. 1947 hat das Unternehmen fünf Mitarbeiter und der Fuhrpark umfasst fünf Fahrzeuge.
Im Oktober 1950 wird die Konzession für die Linie Lutzmannsburg - Wien erteilt.
Das Transportunternehmen tritt in den Hintergrund, die Personenbeförderung überwiegt. Mit bescheidenen Möglichkeiten werden die Busse modernisiert.
Mit dem „Burgenland Express" organisiert man 1953 die ersten touristischen Fahrten nach Ungarn. Im selben Jahr erhält Blagusz die Konzession für die Linie Klostermarienberg - Oberpullendorf.
1956 werden mit dem ersten fabriksneuen Bus, ein Steyr-Perl Auhof, Reisen nach Südtirol, Jugoslawien und Griechenland angeboten.
1957-1969
Besseren Zeiten entgegen
Die österreichische Wirtschaft erholt sich zunehmend. Das Interesse an Busreisen ist stark im Steigen. Der Fuhrpark umfasst zehn Autobusse und drei Lastkraftwagen.
Im Jänner 1965 erhält Blagusz die uneingeschränkte Reisebüro-Konzession am Standort Oberpullendorf.
Der Fuhrpark wird bereinigt, es gibt 15 Mercedes O 321.
1970-1975
Reisen à la Blaguss
Im Mai 1970 wird die „Blaguss Reisen Gesellschaft m.b.H." gegründet, in der Paul Blaguss und seine Kinder Gesellschafter sind. Dr. Robert Blaguss tritt in das Unternehmen ein. Gemeinsam mit seinem Bruder übernimmt er die Geschäftsführung.
Zwei Jahre später erhält Blaguss die Reisebüro-Vollkonzession für den Standort Wien. Das Unternehmen beschäftigt in Wien und Oberpullendorf 54 Mitarbeiter, 17 Busse sind im Einsatz.
Am 14. November 1972, im Alter von 65 Jahren, stirbt Unternehmensgründer Paul Blaguss sen. in Wien.
1973 erscheint der erste Burgenland-Katalog mit touristischen Angeboten. Am Neusiedlersee öffnet das erste Reisebüro seine Pforten und vier weitere Büros rund um den See folgen.
1974 setzt Blaguss die ersten Incoming-Aktivitäten in Österreich, Ungarn und der Tschechoslowakei, jedoch mit Schwerpunkt in Wien: Betreut werden Gäste von deutschen und internationalen Reiseveranstaltern.
1976-1979
Mit neuen Ideen die Zukunft gestalten
Die Blaguss Reisen GmbH und der Kraftwagendienst der ÖBB erstellen gemeinsam ein Verkehrskonzept für das mittlere Burgenland. Die Linien von Wien nach Oberpullendorf werden gemeinsam geführt. Den Fahrgästen bringt der Gemeinschaftsverkehr viele Vorteile: Verdichtung des Fahrplan-Angebotes, kürzere Fahrzeiten für Pendler, Einführung von Schnellkursen, komfortable und moderne Busse. Vorteile, die andere Pendler erst nach Einführung der Verkehrsverbünde im Jahre 1988 erhielten, wurden hier bereits vorweggenommen.
Blaguss ist seit 1976 maßgeblich an der Austratrans Kraft-fahrlinienbetriebsges. m.b.H. beteiligt, die durchschnittlich acht Gastarbeiterlinien nach Jugoslawien ab Wien Süd-bahnhof durchführt.
Das Incoming-Geschäft läuft erfolgreich, das Burgenland wird als attraktives Urlaubsziel entdeckt. Um die Vermark-tung effizienter zu gestalten, gründen das Land Burgenland und Blaguss Reisen im Juni 1976 die „Burgenland Tours GmbH".
Blaguss gründet Reisebüros in Eisenstadt und Mattersburg, somit stehen den Kunden moderne Reisebüros mit vollem Sortiment in allen Bezirksvororten im nördlichen und mittleren Burgenland zur Verfügung.
Moderne Komfortbusse der Type Mercedes 0 302 und 0 303 ergänzen den Fuhrpark. Am 9. November 1979, anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums, erhält die Blaguss Reisen GmbH die staatliche Auszeichnung und Berechtigung zur Führung des Staatswappens.
Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 147 Mitarbeiter und führt 42 Autobusse im Einsatz.
1980-1990
Ob im Bus oder im Reisebüro: Blaguss auf Expansionskurs
Stockbus - Setra S 228 DT
1980: Das Wiener Reisebüro UNION gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Blaguss beteiligt sich 1981 zu 50% an einer Nachfolgegesellschaft und trägt einen wesentlichen Teil zur Sanierung dieses Reisebüros und Veranstalters bei.
1982 errichtet Blaguss auf der Wiedner Hauptstraße 15 unter erheblichem finanziellen Aufwand ein modernes Reisebüro und übersiedelt vom bisherigen Standort Karlsgasse.
Der erste Stockbus, Type Setra S 228 DT, kommt zum Einsatz.
Der Städtetourismus boomt, die Nachfrage nach Reisebüro- und Bus-Dienstleistungen wächst ständig.
1984 erfolgt die Inbetriebnahme der ersten Stadtlinien 47A (Unter St.Veit - Baumgartner Höhe) und 51A (Hietzing - Ottakringer Bad) als Auftragnehmer der Wiener Verkehrsbetriebe. Der Fuhrpark wird kontinuierlich erweitert.
1986 erwirbt Blaguss von Otto Springer aus Altersgründen die „Springer Wien GesmbH" und verschmilzt in den Folgejahren sowohl das Autobusunternehmen als auch die beiden Reisebüros mit Blaguss Reisen. Während in Wien bislang nur das Reisebüro auf der Wiedner Hauptstraße existierte, wird damit der Beginn zum Ausbau eines Filialnetzes gelegt.
1987 erfolgt die Eröffnung des Buscenters in Wien-Inzersdorf: Auf einem Areal von 140.000 m 2 befinden sich Garagen, Service- und Bürogebäude. Im selben Jahr geht Blaguss ein Joint Venture mit dem größten ungarischen Busunternehmen „Volan" ein. „Blaguss Volanbusz" betreibt ein Reisebüro am Budapester Engelsplatz (heute Elisabethplatz). Die Betriebsführerschaft auf der Linie Wien - Budapest wird übernommen.
1988 bietet Blaguss Reisen neue touristische Destinationen: Spezialprogramme für England, Schottland, Irland, Island und Skandinavien, Frankreich, Holland, Belgien und den USA erweisen sich als äußerst erfolgreich.
1990 wird die „ICOS" (Congress Organisation Service GmbH) gegründet. Sie ist auf die Organisation von Kongressen, Incentives und Events spezialisiert. Innerhalb weniger Jahre gehört sie zu den führenden PCOs (Professional Congress Organizer) in Wien.
Die Austratrans Kraftfahrlinienbetriebsgesellschaft m.b.H. nimmt nach der „Ost-Öffnung", Anfang 1990, zusätzlich Linien in die Zielländer Bulgarien, Mazedonien, Rumänien und Polen auf.
Beginn des Linienverkehrs nach Polen. Inbetriebnahme der Stadtlinien 37A (Dänenstraße - Engerthstraße) und 41A (Pötzleinsdorf - Neustifter Friedhof ).
Die Busflotte erreicht neue Dimensionen: 110 Busse, davon 60 Reisebusse.
1991-1999
Von Wien bis Istanbul – Blaguss verbindet Europa
1991 wird Blaguss Mitglied der Eurolines- Organisation, einem Zusammenschluss von 30 unabhängigen Busunternehmen, die das größte Busliniennetz Europas bilden. „Eurolines Austria" wird gegründet, über 500 Destinationen in 25 Ländern sind von Österreich aus erreichbar.
Im selben Jahr erfolgt die Übernahme der Kraftfahrlinie Altenmarkt/Triesting - St. Corona/Schöpfl. Dabei handelt es sich bei Blaguss um die erste Linie innerhalb des VOR (Verkehrsverbundes Ostregion).
1992 verkauft das Reiseservice der Austria-Hotels seine Incoming-Abteilung an Blaguss, die seither unter „ADM" (Austrian Destination Management) firmiert. Die neue Gesellschaft setzt ihren Schwerpunkt auf die Betreuung und Organisation von Incentive-Reisen und Special-Interest- Groups.
Das Busunternehmen „Mitsch" in Loipersbach/NÖ wird 1993 von Blaguss übernommen. Der Fuhrpark umfasst zwölf Busse. Das Unternehmen firmiert fortan unter dem Namen „Neue Mitsch Bus GmbH".
1994 beginnen die Verkehrsverbünde Niederösterreich, Burgenland (VVNB) jene Teile der beiden Bundesländer abzudecken, die nicht durch den VOR (Einbeziehung der regionalen Busse erfolgte 1988) abgedeckt wurden. Dieser Prozess wurde 1997 mit der Gründung des SBV (Verkehrsverbund Südburgenland) abgeschlossen. Bei den Verhandlungen mit den Gebietskörperschaften (Bund, Länder), aber auch zwischen den einzelnen Verkehrsunternehmen, nahm die Blaguss Reisen GmbH unter der Führung von Dr. Robert Blaguss, der auch als Präsident des Schutzverbandes österreichischer Autobusunternehmungen fungiert, eine zentrale Rolle ein.
Die ersten Niederflurbusse von Mercedes und Gräf & Stift werden angeschafft.
Inbetriebnahme der Linien
- 147 Hütteldorf - Hüttelberg/Wien*
- Stadtverkehr Marchegg/NÖ*
- Schnellverkehr St. Pölten (Wiesel-Bus)
- Wien - Berlin
- Wien - Kiew
- Wien - Verona - Mailand
- Wien - Frankfurt
Der Haltestellenbereich der Austratrans am Südbahnhof wird 1996 erneuert und um zusätzliche Verkaufs- und Haltestellen ergänzt. Die Austratrans hat sich zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb entwickelt und verkauft Fahrkarten für alle Linien in Richtung Südost- und Osteuropa. Die Durchführung erfolgt überwiegend vom Blaguss-eigenen Busterminal am Südbahnhof.
Anfang September 1996 tritt Mag. Thomas Blaguss in die Firma ein und verstärkt die Unternehmsleitung.
Im Jahre 1997 bündelt das Unternehmen die Aktivitäten seiner verschiedenen Reiseveranstalter unter dem Namen Blaguss. Eine Erweiterung der Büroflächen auf der Wiedner Hauptstraße 15 ist unumgänglich.
1998 erfolgt die Präsentation des „Champion's Liner", dem Mannschaftsbus des SK Rapid. Der Bus zählt zu den modernsten in Europa.
Im selben Jahr werden die Mehrheitsanteile an „Pantours", einem erfolgreichen Incoming-Spezialisten für Spanien und den lateinamerikanischen Raum, übernommen.
1999 werden die ersten „überlangen" (13,70 m) Busse von Neoplan und Setra angeschafft. Der „Karmeliterbus" nimmt in der Wiener Innenstadt seinen Betrieb auf.
Als erstes Busunternehmen Österreichs erhält Blaguss 1999 vom Kuratorium für Verkehrssicherheit und dem ÖAMTC das Qualitäts- und Sicherheitsgütesiegel „Bus OK. Fahrer OK. Alles OK". Ebenfalls wird Blaguss als Klimabündnisbetrieb ausgezeichnet.
2000-2004
Sicherheit und Qualität verpflichten
Da das Aufkommen von Reisen in die Tschechische Republik stark zugenommen hat, entschloss sich Blaguss im Jahr 2000 zur Eröffnung eines Incoming-Reisebüros in Prag:
„PDM Blaguss" (Prague Destination Management) ist auf touristische Dienstleistungen in Prag und der Tschechischen Republik spezialisiert.
Im März 2001 beginnt Mag. (FH) Paul Blaguss seine Tätigkeit im Unternehmen und erweitert das Führungsteam.
Der erste 15 Meter Bus, ein Setra S 319 GT-HD wird für die Linie Berlin eingesetzt.
Die Linie 147 wird als beliebteste Regionalbuslinie mit dem „VOR-Award" ausgezeichnet. Für die Stadtlinien in Wien werden erstmals Volvo 7000 Niederflurbusse mit behindertengerechter Ausführung angeschafft.
Präsentation der ersten Setra TopClass 400 und Volvo 9900 Luxus-Reisebusse im neuen Blaguss-Design.
Blaguss-Buslenker erhalten regelmäßig Fahrtechnik-Kurse und Sicherheitsseminare.
Juni 2003: Mit der Eröffnung eines neuen Reisebüros in Wien 19, Obkirchergasse 17, stehen Blaguss-Kunden sechs Reisebüros in Wien und fünf Büros im Burgenland zur Verfügung.
Blaguss übernimmt das seit 1987 bestehende ungarische Joint Venture „Blaguss-Volan-busz" zu 100%.
Der DMC (Destination Management Company) „adm" und der PCO (Professional Congress Organizer) „icos." fusionieren zu „admicos." Die neue „admicos." bietet damit ihren Kunden ein komplexes Leistungsprogramm, das von der Kongressorganisation über Incentives, Ausstellungsmanagement, Eventmarketing, Produktpräsentationen und Association Management reicht.
„admicos." verfügt damit über enorme Erfahrung: Bei 193 Veranstaltungen mit über 200.000 Teilnehmern und über 100.000 m 2 Ausstellungsfläche wird admicos. seinem Slogan gerecht: „Wir t(r)agen zu Ihrem Erfolg bei."
Im Oktober 2003 besteht der Blaguss-Fuhrpark aus 245 Bussen mit einem Durchschnittsalter von nur 2,3 Jahren.
Die Linie Bratislava - Wien wird 2004 in Betrieb genommen.
Blaguss erhält den ersten Mercedes Sprinter für Behinderten Transporte.
Im Frühjahr 2004 wird unter Anwesenheit zahlreicher Prominenz aus dem Burgenland und dem Komitat Sopron Györ ein modernes Reisebüro in Sopron eröffnet.
Blaguss feiert mit zahlreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr das 75-jährige Bestehen des Unternehmens. Beim Jubiläumspreisausschreiben wird neben vielen Reisen auch ein VW-Golf verlost.
2005-2006
Die Blaguss Busflotte wird um das Luxussegment "President" erweitert. 8 neue Luxusbusse setzen ab 2005 einen neuen Qualitätsmaßstab in Österreich. Unter anderem der exklusive "President Noblesse" - Marke Volvo, 3er Bestuhlung mit 29 Sitzplätzen auf 12 Metern Länge und diversen Extras.
Ab März startet die neue Linie Wien - Prag.
Mit der neuen Marke ROLLI Tours bietet Blaguss ab September nun auch spezielle Reisebusse und Reisen für Personen mit Handicap an.
Im Herbst wird in der westungarischen Wirtschaftsmetropole Szombathely ein weiteres Blaguss-Reisebüro eröffnet.
Der Reiseveranstalter beginnt Charterflüge nach Madeira anzubieten.
Das Gebäude in Oberpullendorf, in dem sich das Stammhaus von Blaguss befindet, wird gründlich saniert. Das Reisebüro erstrahlt in neuem Design.
Die Büros Budapest (Blaguss Travel und Blaguss Congress), Prag (PDM) und Wien (admicos) werden 2006 unter dem Namen BLAGUSS event.pro zu einer Dachmarke verschmolzen und treten damit auch länderübergreifend auf dem internationalen Markt auf.
Im Februar 2006 wird rius cruis & incoming services GmbH in Zusammenarbeit von Blaguss Reisen und Klaus Nowak gegründet. Rius konzentriert sich zu 100% auf Incomingleistungen für Donau-Kreuzfahrtschiffe - größtenteils auf Ausflüge und Transfers, daneben auch Logistik und Catering.
Im 1. Halbjahr 2006 ist die einheitliche Busflotte im Auftrag der einzelnen Bundesministerien bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen im Rahmen der EU Präsidentschaft Österreichs im Einsatz.
Im Oktober beginnt der Bau des VIB - Vienna International Busterminal in Wien Erdberg.
Blaguss kauft den ersten behinderten gerechten Reisebus und setzt auf diesem Gebiet mit Rolli Tours neue Maßstäbe. Die Sitzreihen sind mit Schnellverschlüssen rasch abbaubar um Platz für Rollstühle, die mit einem Lift in den Bus gehoben werden, zu machen.
Das Reisebüro in der Landeshauptstadt Eisenstadt wird renoviert. Mitglieder der burgenländischen Landesregierung als auch Prominenz aus Wirtschaft, Kunst und Kultur lassen es sich nicht nehmen, bei der offiziellen Eröffnung dabei zu sein.
2007-2008
Am 7. Juli 2007 wird der VIB, Wien's größter und modernster Busbahnhof fertiggestellt.
Eurolines Austria übernimmt die Organisation des "HUB-Wien" und verwaltet den Knotenpunkt Erdbergstraße für die Linien Bratislava/Budapest nach London, Rotterdam und Paris.
In Oberpullendorf errichtet Blaguss eine eigene Tankstelle - "Tanke Blaguss". Welche eine der modernsten Tankstellen in ganz Österreich ist: Adblue und GoBox Vertrieb, Tanken ohne Tankwart, Bezahlung nur mit Bankomatkarte, die günstigsten Treibstoffpreise im Osten Österreichs.
Einführung der Euro IV Motoren in den Bussen und Adblue zur Verbesserung der Schadstoffemissionen.
Das Reisebüro in Neusiedl am See übersiedelt vom bisherigen Standort in ein neues, ansprechendes Geschäftslokal in der nordburgenländischen Bezirksstadt.
Im Februar 2008 erhalten die beiden Bundesligamannschaften SK Rapid und FAK Austria neue Mannschaftsbusse mit Luxusausstattung.


